Jüdischer Friedhof Schopfloch - Dokumentation

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| Jüdischer Friedhof Schopfloch - Dokumentation

LES-Entwicklungsziel

1 Tourismusangebote ausbauen und vernetzen und das kulturelle Erbe erhalten

LES-Handlungsziel

1.1 Tourismusangebote vernetzen und gemeinsam bedarfsgerecht ausbauen

1.2 Durch Kooperationen Kunst- und Kulturangebote stärken

1.3 Die Geschichte pflegen und erlebbar machen


PROJEKTKURZBESCHREIBUNG

Das Projekt umfasst die Dokumentation des Verbandsfriedhofs Schopfloch, in dem seit dem 16. Jahrhundert Juden aus Schopfloch, Feuchtwangen und Dinkelsbühl beerdigt sind, sowie Juden aus den umliegenden Landgemeinden in Franken und Hohenlohe: Wittelshofen, Mönchsroth, Steinbach, Braunsbach, Hengstfeld, Dünsbach, Crailsheim, Goldbach, Niederstetten und Schwäbisch Hall.

Die Geschichte des jüdischen Friedhofs in Schopfloch soll erforscht werden und vor allem die Inschriften auf den durch Alter und Verwitterung gefährdeten Grabsteinen entziffert werden. Etliche Grabsteine sind bereits unwiederbringlich zerstört, die Inschriften nicht mehr lesbar, andere sind nur noch Fragmente. Insbesondere soll die wissenschaftliche Inventarisierung der Grabsteine in einer webbasierten Datenbank erfolgen, die folgende Felder enthält:

Foto recto und verso, Name des Verstorbenen, hebräische Inschrift des Grabsteins und deren deutsche Übersetzung, deutsche Inschrift, Zitate aus Traditionsliteratur, Maße des Grabsteins, Gesteinsart/Denkmalgeologie, kunsthistorische Beschreibung (formale Aspekte, Typus, Symbole), Steinmetzmeister, Steinmetzzeichen, Signaturen, aktueller Erhaltungszustand, erfolgte Restaurierungsmaßnahmen, biografische Informationen, genealogische Bezüge, Quellen, Archivalien. Die Durchführung wird voraussichtlich drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen, also: 2018-2021. Die Datenbank soll im Internet veröffentlicht werden. Abschließend ist eine Buchpublikation geplant.

Prof. Dr. Dr. Peter Kuhn, Judaistik, hat die wissenschaftliche Leitung des Projekts (ehrenamtlich). Er hat den jüdischen Friedhof in Georgensgmünd inventarisiert und in einer umfangreichen Monografie publiziert. Er bringt nicht nur sein fundiertes, immenses Fachwissen in das Friedhofsprojekt Schopfloch ein, sondern berät auch bei organisatorischen Fragen. Susanne Klemm M.A. (Leiterin des Fränkischen Museums Feuchtwangen) hat in ihrer beruflichen Tätigkeit sowohl im Bereich der Denkmalpflege wie ihrer Museumsarbeit Kulturgüter mit Hilfe von Datenbanken inventarisiert.  Denkmalerfassung wie auch die Arbeit mit Datenbanken sind ihr bestens vertraut, die kunsthistorische Beschreibung der Grabsteine und die Koordination wird sie ehrenamtlich durchführen.


Das Projekt „Jüdischer Friedhof Schopfloch - Dokumentation“ als Teilprojekt im Rahmen des Kooperationsprojekts "Spuren jüdischen Lebens in Westmittelfranken" erfüllt die Pflichtkriterien der LEADER-Förderrichtlinie und entspricht den Projektauswahlkriterien der LAG Region an der Romantischen Straße e.V. Eine Förderung des Projekts nach der bayerischen LEADER- Förderrichtlinie wird in der vorgelegten Form befürwortet. Das Projekt dient der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES).


Projektträger

Bet O lam. Verein zur Erforschung und Dokumentation des Jüdischen Friedhofs Schopfloch

Gesamtsumme

124.000Euro netto


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