Kooperationsprojekte realisiert

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| Kooperationsprojekte realisiert

Gemeinsam schafft man mehr – aus diesem Grund beteiligt sich die LAG Region an der Romantischen Straße auch immer wieder an zahlreichen Kooperationsprojekten. 2020 konnten vier solcher Projekte erfolgreich realisiert werden, wie beispielsweise die Beschilderung von Radwegen im Romantischen Franken oder die Erfassung historischer Kulturlandschaften. Insgesamt hat die LAG die Projekte mit knapp 54.000 Euro gefördert. Folgende Kooperationsvorhaben wurden 2020 umgesetzt:

Spuren jüdischen Lebens ins Westmittelfranken

2017 haben sich die LAG Region an der Romantischen Straße e.V., die LEADER Region Landkreis Fürth e.V., die LAG Region Hesselberg e. V. und die LAG Aischgrund e.V. zusammengetan, um die jüdische Geschichte in ihren Regionen aufzuarbeiten und zu dokumentieren. „Spuren jüdischen Lebens in Westmittelfranken“ nennt sich das von der Europäischen Union geförderte Kooperationsprojekt. Von 2018 bis 2020 fanden mehrere Exkursionen statt, eine Reihe von ehrenamtlichen Heimatforschern war in die Datensammlung einbezogen. Gemeinsam ist eine Broschüre entstanden, die bei den LAG-Geschäftsstellen bestellt werden kann. Die 120 Seiten starke Publikation informiert sehr anschaulich in kurzen Texten und zum Teil mit großformatigen Fotos und Dokumenten über die jüdische Vergangenheit in den vier Partnerregionen und über das, was davon übrig ist. Eine englischsprachige Ausgabe ist ebenfalls erhältlich.

Ziel des Kooperationsprojektes war es, Wissen zu bündeln, ein Bewusstsein für die Vielfalt jüdischen Lebens zu entwickeln und ein Netzwerk zur jüdischen Geschichte in Westmittelfranken auf den Weg zu bringen.

Die LAG Region an der Romantischen Straße übernahm die Federführung zu dem Projekt. Jede der vier LAGn hat sich mit knapp 4.000 Euro europäischen Fördergeldern und 3.000 Euro Vereinsgeldern an den Kosten beteiligt.

 Beschilderung von Radtouren im Romantischen Franken

In dem Kooperationsprojekt wurde eine durchgängige und einheitliche Beschilderung nach den Vorgaben der Forschungsgesellschaft für Straßenverkehr (FGSV) der Radwege in der Region an der Romantischen Straße, der Region Hesselberg und dem gesamten Landkreis Ansbach umgesetzt. Der Projektantrag basierte auf den Ergebnissen der Netzplanung, die im Zuge des LEADER Projektes „Kooperation Beschilderungskonzept Vernetzung von Radrouten im Romantischen Franken“ bereits erarbeitet wurden. In diesem Planungskonzept wurden bereits die erforderlichen Angaben für die Beschilderung aller Standorte erhoben.

Der Tourismusverband Romantisches Franken war Projektträger für beide LEADER Anträge und die LAG Region an der Romantischen Straße übernahm für beide Projekte die Federführung. Der Landkreis Ansbach übernahm mit seinem Bauhof Langfurth die komplette Montage der Schilder als nicht geförderte Leistung.

Teil des Projektes war auch der beliebte Rad-Schmetterling. Wolfgang Hofmann und Fritz Hof haben den Fahrradweg im Jahr 1999 ins Leben gerufen. Er besteht aus vier Rundstrecken, die jeweils 54 bis 67 Kilometer lang sind. Südlich von Rothenburg ob der Tauber führen die Routen durch die wellige Landschaft des Naturparks Frankenhöhe. Auf einer Landkarte erinnert der Streckenverlauf an den Umriss eines Schmetterlings, woher der Radweg auch seinen Namen hat. Nach 20 Jahren ist der Fahrrad-Klassiker aber in die Jahre gekommen. Streckenabschnitte, Gasthäuser etc. haben sich im Laufe der Zeit verändert und waren daher falsch ausgewiesen. Aus diesem Grund war es höchste Zeit, dass der beliebte Rad-Schmetterling erneuert wurde.

Im Rahmen eines LEADER-Teilprojekts „Rad-Schmetterling“ hat er nun ein neues, modernes Gesicht erhalten. Ein ansprechendes Logo wurde entworfen und hunderte Markierungszeichen, die als Einhänger an den Pfeilwegweisern der Radwegebeschilderung zu finden sind angeschafft. Zudem wurde eine Faltkarte gestaltet, ein Qualitätsmanagement etabliert und das gesamte Radwegenetz digitalisiert.

Rund 138.000 Euro hat die Umsetzung des Kooperationsprojekts gekostet. Knapp 40.000 hat die LAG Region an der Romantischen Straße zu dem Vorhaben beigetragen.

    

Erfassung (historischer) Kulturlandschaft

Alte Hohlwege und Kellergassen, alte Weinberge und Streuobstwiesen, historische Ortsränder und Flurformen, Feldkreuze, Grenzsteine und Hüllweiher haben etwas gemeinsam: sie alle sind historische Elemente der Kulturlandschaft. Als Zeugnisse einer jahrhundertelangen Nutzung der Landschaft durch den Menschen bestimmen sie noch heute das Landschaftsbild und machen Regionen unverwechselbar. Solche Kulturlandschaften, sind jedoch auch stets einem Wandel unterworfen. Um die historischen Elemente und Strukturen und das damit verbundene Wissen auch für nachfolgende Generationen zu bewahren, wurde das LEADER-Kooperationsprojekt „Erfassung (historischer) Kulturlandschaft“ ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist es, die historischen Elemente und Strukturen des ländlichen Raums in einer Datenbank zu erfassen und zum Ende der Projektlaufzeit im Bayern-Atlas der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Das LEADER-Kooperationsprojekt wird von insgesamt zwölf Lokalen Aktionsgruppen (LAG) getragen, den mittelfränkischen LEADER-Regionen, der Region Bamberg sowie drei Regionen aus der Oberpfalz. Kooperationspartner sind außerdem das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, der Bayerische Landesverein für Heimatpflege, der Bezirk Mittelfranken und der Bezirk Oberpfalz. An den rund 290.000 Euro Gesamtkosten beteiligt sich der LAG-Verein mit 5.600 Euro und gibt rund 16.000 Euro aus ihrem Fördertopf dazu.

Das Kooperationsprojekt endet zum 31.12.2020 und wird dann vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege weitergeführt.

Die im Rahmen dieser Kooperation entstandene Abschluss Broschüre steht hier zum Download zur Verfügung.

Innovative Weiterentwicklung der Fränkischen Moststraße

Die 2004 gegründete "Fränkische Moststraße" besteht aus einem Netzwerk von Moststationen, das sich über 31 Gemeinden rund um den Hesselberg erstreckt. Um die touristischen Potentiale dieses Gebiets zu erfassen, zu bewerten und ein Konzept für die touristische Inwertsetzung der „Fränkischen Moststraße“ zu entwickeln, wurde 2016 das Kooperationsprojekt "Innovative Weiterentwicklung der Fränkischen Moststraße" ins Leben gerufen. Es handelt sich um ein landkreis- und bundeslandübergreifendes LEADER-Projekt, das von 24 Kommunen der Fränkischen Moststraße getragen und durch EU-Mittel finanziell unterstützt wird. Das Projekt zeichnet sich durch den hohen Grad an Vernetzung - u.a. fünf Lokale Aktionsgruppen, 24 Kommunen, drei Tourismusverbände, IG und Verein Fränkische Moststraße - aus, aber auch durch die intensive Einbindung der Akteure.

Im Rahmen des Projekts wurde von der Münchener Firma dwif Consulting GmbH ein touristisches Konzept erarbeitet mit dem den Gästen aus Nah und Fern die Bedeutung der regionalen Kulturlandschaft, beispielsweise der Streuobstwiesen, nähergebracht werden soll.

Die LAG Region an der Romantischen Straße leistet mit 8.000 Euro aus dem Fördertopf und 7.500 Euro Vereinsmittel den zweitgrößten Teil der Gesamtkosten von ca. 76.000 Euro.

Die erarbeiteten Maßnahmen sollen nun über das Programm "Förderung von Projekten zur Stärkung regionaler Identität im Freistaat Bayern" in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden.